Presseveröffentlichungen

Feierliche Verabschiedung von Dirk Osterhoff als langjähriger Geschäftsführer der „rheinwelle“
Pressemitteilung der Regionalbad Bingen-Ingelheim GmbH
Gau-Algesheim, 27. März 2026. Nach über zwei Jahrzehnten erfolgreicher Leitung verabschiedet sich Dirk Osterhoff, der langjährige Geschäftsführer der rheinwelle, feierlich in den wohlverdienten Ruhestand. Als erster Geschäftsführer übernahm er das neu eröffnete Bad und formte es mit großem Engagement, klarer Vision und unternehmerischem Geschick zu einer überregionalen Erfolgsgeschichte.
Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2005 prägte Dirk Osterhoff die Entwicklung der rheinwelle nachhaltig. Unter seiner Führung entwickelte sich das Bad zu einer wirtschaftlich nicht nur stabilen, sondern überaus erfolgreichen, modernen und vielfältigen Freizeiteinrichtung. Durch kontinuierliche Investitionen, innovative Angebote und eine konsequente Ausrichtung auf Qualität stärkte er das Profil des Bades langfristig.
Kurz vor seinem Renteneintritt brachte Osterhoff gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen eine umfassende, mehrstufige Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahme auf den Weg, die die Zukunftsfähigkeit der rheinwelle sichert und wichtige Modernisierungsschritte ermöglicht.
Die beiden Vertreter der Städte Bingen und Ingelheim bedankten sich für die langjährige herausragende Zusammenarbeit. „Dirk Osterhoff hat die rheinwelle mit Leidenschaft, Weitblick und außergewöhnlichem Engagement geprägt. Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet eine Ära“, betonte Eveline Breyer, Vorsitzende des Aufsichtsrats bei der feierlichen Verabschiedung. „Er hat aus einem neuen Bad eine echte Institution gemacht. Wir danken Dirk Osterhoff für sein langjähriges Engagement und seine bedeutenden Verdienste um die rheinwelle“, fügte Sebastian Hamann, Vorsitzender des Zweckverbands Regionalbad Bingen-Ingelheim hinzu.
Dank an treue Mitarbeiter
In seiner emotionalen Abschiedsrede richtete Osterhoff besondere Worte des Dankes an die Gesellschafter, den Aufsichtsrat und vor allem an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der rheinwelle. Er würdigte ihre langjährige Treue zum Unternehmen, ihren täglichen Einsatz und ihre hohe Identifikation mit dem Bad. „Ohne dieses engagierte Team im Zusammenspiel mit den politischen Verantwortlichen wäre der Erfolg der rheinwelle nicht möglich gewesen“, betonte er.
Nachfolge bereits gesichert
Die Nachfolge ist bereits geregelt: Die neue Geschäftsführerin, Nina Scharer, hat das Ruder bereits übernommen. Sie zeigt sich stolz darauf, die Erfolgsgeschichte der rheinwelle fortzuführen, und bringt zugleich großen Respekt vor den bevorstehenden Herausforderungen mit. „Es ist mir eine Ehre, an die Arbeit meines Vorgängers anzuknüpfen und die rheinwelle mit diesem großartigen Team sicher in die Zukunft zu führen“, erklärte sie.
Ein Baum als bleibende Erinnerung
Als besonderes Abschiedsgeschenk erhält Osterhoff einen Nussbaum, der mit der Fertigstellung des Hallenbadanbaus gepflanzt werden wird. Dieses Symbol des Wachstums und der Beständigkeit soll dauerhaft an seine Verdienste und seine prägende Rolle für die rheinwelle erinnern. Mitarbeiter sowie Vertreter der Kommunen würdigen mit diesem Geschenk seinen Einsatz und seine tiefe Verbundenheit mit dem Bad.

Die „rheinwelle“ feiert Richtfest – Meilenstein für den Hallenbad-Anbau erreicht
Pressemitteilung des Zweckverbands Regionalbad Bingen - Ingelheim
Gau-Algesheim, 2. März 2026 – Mit dem Richtfest des Erweiterungsbaus der rheinwelle wurde am 2. März 2026 ein weiterer zentraler Meilenstein eines der bedeutendsten Bauvorhaben im Landkreis Mainz-Bingen gefeiert. Das Projekt steht für Zukunftsfähigkeit, Nachhaltigkeit und den Anspruch, eine moderne Infrastruktur für kommende Generationen zu schaffen.
Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen. Gemeinsam mit Baufirmen sowie Planungs- und Projektbeteiligten feierten rund 60 Gäste diesen Anlass auf der Baustelle. Traditioneller Höhepunkt des Richtfestes war der Richtspruch: Zimmermann Pascal Sahm trug ihn vor und wünschte dem Bauwerk und seinen künftigen Nutzern Glück und Bestand. Mit dem anschließenden symbolischen Anstoßen wurde der erfolgreiche Abschluss der Rohbauphase gewürdigt.
Zu den anwesenden Ehrengästen zählten u.a. der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling, Vertreter der Fördermittelgeber, der Beigeordnete der Stadt Bingen und Verbandsvorsteher des Zweckverbands Regionalbad Bingen - Ingelheim
Sebastian Hamann, die Ingelheimer Bürgermeisterin und stellvertretende Verbandsvorsteherin Eveline Breyer, der Gau-Algesheimer Bürgermeister Michael König sowie Mitglieder des Zweckverbands und des Aufsichtsrats der Regionalbad Bingen-Ingelheim GmbH.
Sichtbares Zeichen interkommunaler Zusammenarbeit
„Mit dem Richtfest unseres Erweiterungsbaus wird sichtbar, wie aus jahrelanger, gemeinsamer und zielgerichteter Planung Schritt für Schritt ein zukunftsweisendes Projekt entsteht“, sagte Verbandsvorsteher Sebastian Hamann zur Eröffnung der Feier. Die Umsetzung erfolge „mit hoher Verantwortung, technischem Anspruch und klarem Fokus auf Nachhaltigkeit“.
Zugleich sei die rheinwelle ein gelungenes Beispiel für erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit: „Diese Investition wäre ohne die enge Partnerschaft der beteiligten Kommunen und die Unterstützung unserer Fördergeber nicht möglich. Der Anbau ist eine große Bereicherung – für den Sport, für Rheinhessen und für unsere drei Städte. Wir schaffen einen attraktiven Ort für Bürgerinnen und Bürger, für Schulen und Vereine. Die zusätzliche Wasserfläche ermöglicht es künftig noch mehr Kindern, schwimmen zu lernen, und bietet bessere Trainings- und Freizeitmöglichkeiten für alle Generationen.“
Große Investition – starke Förderung
Der Neubau ist mit Gesamtkosten von rund 16 Millionen Euro veranschlagt. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben mit vier Millionen Euro aus dem Sportstättenförderprogramm, der Landkreis Mainz-Bingen mit 1,425 Millionen Euro. Die Städte Ingelheim, Bingen und Gau-Algesheim tragen gemeinsam 4,9 Millionen Euro; der verbleibende Anteil wird über Darlehen finanziert.
Bereits im Juli 2025 hatte Innenminister Michael Ebling den Förderbescheid des Landes persönlich übergeben. In seinem Grußwort beim Richtfest betonte er: „Schwimmsport ist Lebenssport. Mit dieser Investition treffen die beteiligten Kommunen eine mutige und zugleich zukunftsorientierte Entscheidung. Ich gratuliere Ihnen zu diesem gemeinsamen Kraftakt und habe großen Respekt vor der Leistung aller Beteiligten. Hier entsteht ein modernes Bad, das den Anforderungen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und zeitgemäße Sportinfrastruktur in besonderer Weise gerecht wird.“
Gemeinsame Arbeit führt zum Erfolg
„Die Zusammenarbeit aller Beteiligten funktioniert hervorragend. Die Arbeiten laufen planmäßig – das ist ein beeindruckendes Ergebnis“, so Bürgermeisterin Eveline Breyer. Sie dankte ausdrücklich den Fördergebern für die finanzielle Unterstützung und verwies darauf, dass das Bauwerk „unter einem guten Stern“ stehe. Zudem kündigte sie an, dass im Rahmen des Projekts auch das Thema „Kunst am Bau“ berücksichtigt werde.
Ein Richtfest sei vor allem ein Anlass, die Leistung der Handwerkerinnen und Handwerker zu würdigen: „Unser besonderer Dank gilt allen, die hier mit großem Engagement und hoher Fachkompetenz arbeiten – den Handwerkerinnen und Handwerkern, den Planern und Architekten, dem Projektsteuerer sowie den Mitarbeitern der rheinwelle, insbesondere im technischen Bereich. Ohne ihren Einsatz wären wir heute nicht hier“, betonte Breyer.
Moderner Anbau für Sport, Schule und Öffentlichkeit
Mit dem Erweiterungsbau entsteht ein moderner, energieeffizienter Anbau mit einem multifunktionalen Lehrschwimmbecken sowie einem zusätzlichen 25-Meter-Sportschwimmbecken. Ein separater Eingang ermöglicht Schulklassen und Vereinen künftig einen eigenen Zugang – unabhängig vom öffentlichen Badebetrieb.
Eröffnung in 2027
Landkreis und beteiligte Städte blicken zuversichtlich auf die kommenden Bauphasen. Bei planmäßigem Verlauf soll das neue Hallenbad im Laufe des Jahres 2027 eröffnet werden – als moderner und nachhaltiger Ort für Sport, Begegnung und Gemeinschaft.
Die „rheinwelle“ startet am 1. November 2025 mit der Attraktion: Neue, spektakuläre Riesenrutschen
Pressemitteilung der Regionalbad Bingen-Ingelheim GmbH
Gau-Algesheim, 1. November 2025. Nach mehrmonatigen Bauarbeiten steht die Wiedereröffnung der Bade- und Funwelt kurz bevor. Seit März wurden umfangreiche und komplexe Modernisierungsarbeiten „am Herzen“ der rheinwelle durchgeführt und dabei die komplette Wasseraufbereitung und Lüftungstechnik energiesparend erneuert.
„Es war nicht immer einfach, die Herausforderungen der vergangenen Monate in einem so engen Zeitplan zu meistern. Leider gab es Verzögerungen bei den Abschlussarbeiten. Aber jetzt auf den finalen Metern zur Wiedereröffnung unserer Bade- und Funwelt sind wir froh und auch ein bisschen stolz auf das Geleistete“, so das Team der rheinwelle.
Auch wenn vor allem hinter den Kulissen einiges passiert ist, wird sich die Geduld der Besucherinnen und Besucher dennoch mehr als lohnen. Die zwei neuen Großrutschen versprechen ein neues rheinwelle-Erlebnis: beeindruckende Licht- und Toneffekte sowie animierte Special-Effects. Diese Attraktion ist im wahrsten Sinne des Wortes ein einmaliges Erlebnis, denn die Rutschen dieser Ausführung wurden zum ersten Mal und exklusiv in dem rheinhessischen Regionalbad durch eine schweizer Firma verbaut.
Saunawelt mit neuem Dampfbad
Die Saunawelt der rheinwelle war nicht von der Baumaßnahme betroffen, präsentiert aber ebenfalls ein neues Angebot: Im nagelneuen Dampfbad ist herrliche Entspannung umhüllt von warmen Nebelschwaden möglich. Wenn sich Atemwege und Hautporen öffnen und die Muskeln entspannen, wird der Besuch im Dampfbad ein echter Genuss für Körper und Geist.
Hallenbad-Anbau bis 2027
Badegäste erhalten neben dem Bade- und Saunavergnügen zugleich einen exklusiven Einblick in die benachbarte Großbaustelle der rheinwelle. In den vergangenen Monaten ist aus einer riesigen Baugrube der Rohbau mit massiven Betonwänden entstanden. Hier werden demnächst ein weiteres 25-Meter Sport-Schwimmbecken und ein Lehrschwimmbecken Form annehmen. Der Hallenbad-Anbau soll in 2027 fertiggestellt sein.
Land fördert „rheinwelle“ mit vier Millionen Euro
Pressemitteilung des Zweckverbands Regionalbad Bingen - Ingelheim
Gau-Algesheim, 7. Juli 2025. „Ich freue mich, in der sehr imposanten Schwimmhalle des Regionalbades Bingen-Ingelheim „rheinwelle“ zu Gast zu sein, die Sie nun erfolgreich in eine neue Zeit führen“, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling bei seinem Besuch auf der Baustelle zur Erweiterung der „rheinwelle“ in Gau-Algesheim. Im Gepäck hatte er den Bescheid über einen Zuschuss von vier Millionen aus dem Sportstättenförderprogramm des Landes.
Die „rheinwelle“ feiert in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag – und steht vor großen Veränderungen. Derzeit wird das Bad um ein 25-Meter-Sportschwimmbecken sowie um ein Lehrschwimmbecken erweitert.
„Sport ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Die Maßnahme soll dazu beitragen, das Freizeitangebot zu erweitern und den Vereinssport zu fördern“, betonte Ebling.
Besonders erfreut zeigte er sich deshalb über das Erfolgsmodell „rheinwelle“, das die beiden Städte Bingen und Ingelheim gemeinsam in einer Gesellschaft betreiben – auf dem Gebiet der Stadt Gau-Algesheim. „Danke, dass dies so gut im Verbund funktioniert.“
Auch der Binger Oberbürgermeister, Thomas Feser, sieht in der „rheinwelle“ eine beispiellose Erfolgsgeschichte. „Diese wollen wir mit der Erweiterung fortführen. Denn die Vereine und Schulen brauchen dringend Schwimmflächen.“ Formell gewährt das Innenministerium den Zuschuss der Stadt Bingen, die den Betrag in den Erweiterungsbau einbringt.
Der Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus betonte: „Der Zuschuss durch das Land hilft sehr, das Projekt voranzutreiben. Es ist ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit und die „rheinwelle“ das erfolgreichste Bad in Rheinland-Pfalz.“
Der derzeitige Vorsteher des Zweckverbandes Regionalbad Bingen-Ingelheim (Mitgliedsstädte: Bingen, Ingelheim u. Gau-Algesheim), der Binger Beigeordnete Sebastian Hamann, erläuterte, dass die Erweiterung nicht die einzige Veränderung ist, die derzeit rund um die „rheinwelle“ geschieht. Die Bestandsgebäude werden derzeit saniert und neue hochmoderne Rutschen eingebaut.
Betrieben wird das Bad von der Regionalbad Bingen-Ingelheim GmbH, deren Gesellschafter die Städte Bingen und Ingelheim sind. Den Aufsichtsrat führt die Ingelheimer Bürgermeisterin Eveline Breyer: „Dem Anbau und der Modernisierung des Bestandsbades folgt die Umsetzung eines Nachhaltigkeitskonzeptes“, erklärte sie. „Damit schaffen wir eine zukunftsfähige Einrichtung, die den Anforderungen an ein modernes und nachhaltiges Bad gerecht wird.“
Hintergrund:
Die „rheinwelle“ wird derzeit um ein wettkampfgerechtes Sportbecken mit sechs 25-Meter-Bahnen, ein 125 Quadratmeter großes Lehrschwimmbecken sowie sechs Sammelumkleiden und Einzelumkleiden erweitert. Dazu kommen Duschen und ein Geräteraum. Der Anbau wird in 2027 fertiggestellt sein.
Die Kosten für den Anbau belaufen sich auf rund 16 Millionen Euro. Das Land beteiligt sich mit vier Millionen Euro, der Landkreis Mainz-Bingen mit 1,425 Millionen und die Städte Ingelheim, Bingen und Gau-Algesheim mit 4,9 Millionen Euro. Der Rest wird über Darlehen finanziert.
Eine zweite, davon unabhängige Maßnahme, ist die Sanierung des Bestands-Bades. Sie erfolgt in den kommenden Jahren in vier Stufen und wird ein Volumen von 20 Millionen Euro haben.
1. In 2025 wurden die Badewassertechnik, die Lüftung, die Rutschen und das Dampfbad saniert. Kostenpunkt: rund 6 Millionen Euro. Zur Durchführung dieser Arbeiten war das Schwimmbad der „rheinwelle“, die „Badewelt“, geschlossen. Seit November 2025 ist sie wieder wie gewohnt geöffnet.
2. In einer zweiten Stufe wird das Flachdach saniert. Die Maßnahme soll 2028 realisiert werden. Kostenpunkt: 2,7 Millionen Euro.
3. 2030 finden allgemeine Sanierungsarbeiten statt, die geplanten Kosten liegen bei rund 5 Millionen Euro. Inwieweit diese Arbeiten längere Schließzeiten erfordern, ist derzeit noch nicht absehbar.
4. 2031 wird dann das Energiekonzept umgesetzt, inklusive Installation einer PV-Anlage und Wärmepumpe. Hierzu sind rund 6 Millionen Euro veranschlagt.

